Jens Gerlach


Inhalt


Aus der Wirtschaft


Kannibalen in der EDV-Firma oder die Putzfrau
Immer den Chef zuerst ...
Von Schafen und Unternemensberatern
Projektarbeit


Bei einer EDV-Firma werden 5 Kannibalen als Programmierer angestellt. Bei der Begruessung der Kannibalen sagt der Chef:
" Ihr koennt jetzt hier arbeiten, verdient gutes Geld und konnt zum Essen in unsere Kantine gehen. Also lasst die anderen Mitarbeiter in Ruhe." Die Kannibalen geloben, keine Kollegen zu belaestigen. Nach vier Wochen kommt der Chef wieder und sagt: "Ihr arbeitet sehr gut. Nur uns fehlt eine Putzfrau, wisst Ihr was aus der geworden ist?"
Die Kannibalen antworten alle mit nein und schwoeren mit der Sache nichts zu tun haben.
Als der Chef wieder weg ist, fragt der Boss der Kannibalen: "Wer von Euch Affen hat die Putzfrau gefressen?"
Meldet sich hinten der letzte ganz kleinlaut: "Ich war es."
Sagt der Boss: "Du Idiot, wir ernaehren uns seit vier Wochen von Teamleitern, Abteilungsleitern und Projekt-Managern, damit keiner etwas merkt und Du Depp musst die Putzfrau fressen...!!!



Immer den Chef zuerst...

Ein Vertriebsmann, ein Verantwortlicher für Marketing und der Chef einer Firma sind auf dem Weg zu einer Besprechung. In einem Park finden sie eine Wunderlampe. Sie reiben sie und es erscheint der Geist. Der Geist sagt: Normalerweise hat man drei Wünsche, aber ihr seid zu dritt, also hat jeder nur einen Wunsch.

Der Vertriebler: "Ich zuerst! Ich zuerst! Ich möchte auf den Bahamas sein,auf einem sehr schnellen Schiff, ohne Sorgen." Und pfffffffff, er ist weg.

"Jetzt ich !!!", schreit der Verantwortliche für Marketing, "Ich möchte in der Karibik sein, mit den hübschesten Mädchen der Welt, und einer unerschöpflichen Quelle von exotischen Cocktails." Und pffffffff, er ist weg.

"Und Sie ???" sagt der Geist zu dem Chef.
Der Chef: "Ich will die beiden Idioten nach dem Mittagessen wieder im Büro sehen."

Und die Moral von der Geschichte:
Lass immer den Chef zuerst sprechen.



Der Schäfer und der Unternehmensberater

Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete. Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer, silbergrauergrauer Schlitten auf und hielt direkt neben ihm. Der Fahrer des Autos, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer Hugo Boss-Krawatte steigt aus und fragt ihn: "Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?"
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig: "In Ordnung."
Der junge Mann parkt sein Auto, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel Tabellen mit einer Unmenge Formeln.
Schließlich druckt er einen 150seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: "Sie haben hier exakt 1586 Schafe." Der Schäfer sagt: "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus." Der junge Mann nimmt ein Tier und lädt es in sein Auto ein. Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: "Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Tier dann zurück?
Der junge Mann antwortet: "Klar, warum nicht." Der Schäfer sagt: "Sie sind ein Unternehmensberater." "Das ist richtig, woher wissen Sie das?" will der junge Mann wissen. "Sehr einfach," sagt der Schäfer:
"Erstens kommen sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat,
zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und
drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache.
Und jetzt geben Sie mir meinen Hund wieder!"



Projektarbeit

.... Und dann kamen die Annahmen, und die Annahmen waren nicht fundiert, und der Plan war völlig ohne Substanz; und Zweifel lagen auf den Gesichtern der Projektmitarbeiter, und sie redeten und redeten miteinander und sagten: "Das ist ein Haufen Scheiße und er stinkt!"

Und die Projektmitarbeiter gingen zu den Teilteamleitern und sagten: "Das ist ein Haufen Mist und keiner erträgt den Gestank!"

Und die Teilteamleiter gingen zu den Teilprojektleitern und sagten: "Das ist ein Eimer voller Fäkalien und riecht so stark, dass keiner damit zu tun haben will"

Und die Teilprojektleiter gingen zu McKinsey und sagten: "Das ist ein Faß voller Gülle und verbreitet einen starken Duft!"

Und McKinsey ging zur Projektleitung und sagte: "Das enthält Dünger und ist sehr stark"

Und die Projektleitung ging zum Lenkungsausschuß und sagte: "Das fördert Wachstum und hat Power!"

Und der Lenkungsausschuß ging zum Vorstand und sagte: "Dieser neue Plan wird aktiv das Wachstum und die Effizienz fördern"
Und der Vorstand blickte auf den Plan und sah, dass er gut war, und der Plan wurde Realität!